Zum ersten Mal nahm die evangelische Kirchengemeinde Schorndorf in diesem Jahr an der Vesperkirche teil. Vom 28.1. bis zum 5.2. öffneten sich die Türen des Martin-Luther-Hauses für alle, die Freude an einem gemeinsamen Essen für kleines Geld hatten. Um die Idee der gelebten Nächstenliebe, die im Reli-Unterricht so oft Thema ist, auch mal in der Praxis kennenzulernen, machten wir uns am 2. Februar gegen zehn Uhr auf den Weg zum Martin-Luther-Haus. Wir – das waren vier Schüler und Schülerinnen der Klasse 10 (Alex, Ayana, David und Denise) und Frau Menzel.
Dort angekommen gab es erst mal eine kleine Einweisung und einen kurzen Input von Diakonin Isabel Munk. Dann wurden uns die Aufgaben zugeteilt: zunächst unterstützten wir das Küchenteam, später sprangen wir spontan im Service ein und konnten so die Leute direkt bedienen. Ayana bekam die ehrenvolle Aufgabe, den Tag in Bildern festzuhalten.
Ab 11:15 Uhr kamen dann die ersten Gäste. Noch war es verhältnismäßig entspannt. Kaffee anbieten, begrüßen, sich vorstellen. Doch das änderte sich schnell. Linsen mit Spätzle und Saiten stand auf dem Speiseplan – das lockte natürlich viele Menschen an.
Im Zentrum standen Freundlichkeit und Zeit, den Menschen ein Lächeln schenken, sich Zeit für ein kleines Gespräch nehmen und vor allem, den Gästen etwas Gutes tun, indem wir sie rundum bedienten. Denn es blieb nicht nur beim warmen Essen, sondern im Anschluss wurden die Gäste mit gespendeten Kuchen und Kaffee verwöhnt.
Ab 14 Uhr schlossen sich dann die Türen wieder und wir packten alle mit an, um die Räumlichkeiten gleich für den nächsten Tag vorzubereiten. Die Mitarbeit machte uns allen viel Spaß. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch an Frau Munk und ihr Team, die in der Planung und Durchführung so viel Herzblut gezeigt haben. Das war wirklich gelebte Nächstenliebe. Gerne sind wir im nächsten Jahr wieder dabei.







